Kein menschliches Organ übt eine ähnliche Faszination auf Forschung und Forscher aus wie das menschliche Gehirn.
Auf dem ersten großen internationalen Kongress der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend "Mind Revolution - Schnittstelle Gehirn/Computer" diskutierten rund 30 hochkarätige Experten, Neurowissenschaftler, künstliche Intelligenzforscher, Philosophen, Informatiker, Politiker und Geisteswissenschaftler über den aktuellen Stand der Neurotechnologie. Kritisch setzten sich
Referenten unterschiedlicher Disziplinen und Kulturen über die Grenzen dieses neuen Forschungszweigs und seine Anwendungsmöglichkeiten auseinander.
Höhepunkt des Kongresses war eine Paneldiskussion, in der die Teilnehmer erstmals nicht nur die rechtlichen, gesundheitlichen und ökonomischen Implikationen der Neurowissenschaften, sondern auch die sich daraus ergebenden ethischen Fragen gemeinsam diskutierten. Am Ende stand ein weithin beachteter "Entwurf für eine Neuro-Ethik" und eine Publikation.
Teilnehmer waren u.a. Zygmund Baumann, Ulrich Beck, Swami Paramandanda Bharati, Nils Birbauer, Elisabeth Bronfen, Thomas Christaller, Daniel Dennett, Detlef B. Linke, Christoph Maggioni, Thomas Metzinger, Hans Moravec, Friedrich Pfeiffer, Ernst Pöppel, Manfred Schneider, H. Shimizu, Jean-Didier Vincent, E. Sylvester Vizi.
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